Kurzanleitung: So verlegen Sie das SoilSaver Jutegewebe richtig
Damit das Jutenetz optimalen Schutz bietet und die Pflanzen sicher anwachsen, empfiehlt sich die Verlegung in fünf einfachen Schritten:
1. Vorbereitung des Untergrunds
Beseitigen Sie grobe Steine, Wurzeln oder Unkraut. Die Fläche sollte so eben wie möglich sein, damit das Gewebe später vollflächigen Kontakt zum Boden hat. Säen Sie bei Bedarf vor der Verlegung den Rasen oder die Bodenbedeckung aus.
2. Kopfgraben anlegen
Um zu verhindern, dass das Netz am oberen Ende des Hangs abrutscht, heben Sie am oberen Rand der Böschung einen kleinen Graben (ca. 10–20 cm tief) aus. Legen Sie das Ende des Jutegewebes hinein und füllen Sie den Graben wieder mit Erde auf.
3. Ausrollen und Fixieren
Rollen Sie das Gewebe locker in Falllinie (von oben nach unten) aus. Wichtig: Ziehen Sie das Netz nicht zu straff! Es sollte sich den Bodenunebenheiten flexibel anpassen können.
Überlappung: Lassen Sie die Bahnen seitlich ca. 10 cm überlappen.
Längsverbindung: Wenn Sie Rollen stückeln, sollte die obere Bahn die untere ca. 20 cm überdecken (wie bei Dachziegeln), damit kein Wasser unter das Gewebe läuft.
4. Bodenkontakt sicherstellen (Erdnägel)
Fixieren Sie das Gewebe mit U-förmigen Erdnägeln oder Holzpflöcken.
Bedarf: Rechnen Sie je nach Steilheit mit ca. 1 bis 2 Fixierungen pro Quadratmeter.
Achten Sie besonders darauf, dass die Ränder und Überlappungen fest am Boden anliegen.
5. Bepflanzung
Sie können nun direkt durch die groben Maschen pflanzen. Schneiden Sie bei größeren Ballen das Gewebe einfach kreuzweise mit einer Schere ein. Die Jute hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt die jungen Wurzeln vor direkter Erosion.
Profi-Tipp: Wenn der Hang sehr steil ist, hilft ein leichtes Antreten oder Anwalzen des Gewebes nach der Verlegung, um den Kapillareffekt (Feuchtigkeitstransport vom Boden ins Netz) zu maximieren